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121216 // erste Woche in Whangarei

Hey ho! Wow jetzt bin ich schon eine Woche in Whangarei, bei der Fulton Familie. Die Woche verging schon wie im Flug. Insgesamt fühle ich mich sehr wohl bei Ihnen, Helen und Glenn sind wirklich sehr sehr nett und die beiden Kinder Ollie und Leo super süß ( 4 und 6 Jahre). Die Katze ist eigentlich auch ganz okay. Ich habe ein kleines Zimmerchen für mich und das Essen ist sehr gut. Vor allem sehr gesund. (Helen ist Personal Trainerin, da ist eine gesunde Ernährung selbstverständlich) Von ihrem Haus aus hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt. Meine Aufgaben sind sehr simpel: aufräumen, nach den Kindern gucken, Leo zur Schule bringen, Wäsche waschen usw.
Die ersten 3 Tage war ich eigentlich nur Zuhause, und habe nicht wirklich was unternommen. Dann war ich mal einen Tag in der Stadt ( 10 min zu Fuß) und habe einen wirklich leckeren Kaffe getrunken. Auch der Kaffe Zuhause schmeckt sehr gut, aber dass hört man ja öfters von Neuseeland. (kein Filterkaffe) Am Freitag habe ich 3 Jungs von dem Gruppenflug gefroffen, die auch ein paar Tage in Whangarei verweilten. Wir haben uns den Wasserfall angeguckt, danach einen Wald wo es Kauri Bäume gab und einen anderen kleinen Wasserfall. Insgesamt sah manche Gegend sehr tropisch aus, vor allem durch die großen Farne. Aber unser eigentliches Ziel waren die Abbey Caves. Das ist eine von drei Höhlen, wo es Glühwürmchen gibt. Das betreten ist nicht ganz ungefährlich und auf eigene Gefahr. Sprich, man sollte nicht alleine hineinklettern. Wir waren ja zu 4. Hatten aber nur eine Stirnlampe (die ich mit hatte, die anderen haben ihre vergessen) und eine Handytaschenlampe. Der Abstieg in die Höhle war schon nicht ganz einfach, denn man musste über die Steine hineinklettern, dass war sehr rutschig mit Turnschuhen. Zuerst gingen wir Barfuß durch die Höhle, aber später trafen wir andere Leute die meinten, wir sollten lieber mit Schuhen weiter. Also zog ich meine wieder an. Da konnte man echt besser laufen und musste nicht so aufpassen wo man hin trat. Erst hatte ich ja schon ein wenig Angst, aber dann war es richtig cool. An der Decke hat man alles voller Glühwürmchen gesehen, sah aus wie ein Sternenhimmel. Total schön! Das Wasser in der Höhle war an einigen Stellen so hoch, dass man mit den Beinen komplett im Wasser stand. Und wer war natürlich die einzigste die komplett ins Wasser gefallen ist? Richtig ich :D Nach einiger Zeit wollte ich wieder umdrehen, aber die Jungs wollten so weit laufen, bis man nicht mehr weiter kommt. Also sind wir weiter bis ans Ende der Höhle. ( dauerte ca 1h 15 min) Insgesamt befanden wir uns 2 h in der Höhle. Es hat sich echt gelohnt. Es war sehr aktionreich und schön mit den Glühwürmchen.Insgesamt bin ich an dem Tag ca 11km gelaufen. Als wir zurück gelaufen sind haben wir zufällig einen anderen Deutschen getroffen. ( war ja klar, hier sind viele Deutsche)
Als ich am Montag mit dem Bus nach Whangarei(2,40 h) gefahren bin, habe ich eine andere Backpackerin (Lea) getroffen, die eine Station weiterfuhr. Wir haben uns sehr nett unterhalten und so verging die Busfahrt sehr schnell. Sie erzählte, dass sie am Samstag auch einen Tag in Whangrei ist. So tauschten wir Nummern aus, und wollten uns dort treffen. Als ich kurz vorher Helen von ihr erzählte und fragte, wann ich denn Samstag Zeit habe, um mich mit ihr zu treffen, schlug sie vor, dass sie ja eine Nacht bei uns übernachten kann. Darauf hin meinte ich, dass sie ihr Hostel ja schon gebucht habe. Helen fragte, ob sie es nicht stornieren kann und wir doch bei uns ein eigenes Hostel eröffnen könnten. Das ist wieder mal ein Beweis dafür, dass die Kiwis so freundlich sind. Ich glaube nicht, dass das eine Deutsche Familie machen würde.
Samstag holten wir sie vom Bus ab und fuhren später zu den Wasserfall, da sie diesen gerne sehen wollte. Und danach startete schon unser Boot Ausflug. Wo Lea auch mit konnte, denn je mehr Leute auf dem Boot, je mehr Scallops (Jakobsmuscheln). Wir machten diesen Auslfug mit dem Motorboot von Glenn seinem Kumpel Matt. So fuhren Glenn, Matt, Lea und ich los. Ich glaube diesen Tag werde ich nie vergessen. Wir fuhren erst eine Weile und dort tauchten die beiden nach den Muschelfischen. Die Landschaft war grandios. Dann ging es zu dem nächsten Spot wo sie 40 min tauchten. Lea und ich warteten auf dem Boot. Doch plötzlich merkten wir nach 15 min, dass das Boot immer näher und näher an einen Felsen trieb. Ihr glaubt nicht wie viel Angst wir hatten. Hilfe konnten wir ja auch nicht rufen. So standen wir auf dem Boot alleine, im strömenden Regen komplett durchnässt, mitten auf dem Pazifik und hatten schreckliche Angst. Aber als wir nur noch ein paar Meter von dem Felsen entfernt waren, tauchte Glenn wieder auf :) Dann fuhren wir noch ein wenig auf dem Wasser umher, um im strömenden Regen zu angeln. Wir angelten sogar einen Fisch. Die anderen sind wieder weggeangen oder wir hatten nur lange Algen am Köder. Wow am Ende des Tages waren wir komplett durchnässt und freuten uns sehr über eine warme Dusche. Durch das schlechte Wetter sind wir nicht mehr zu dem Chrismas Festival (Familien Fest) im Rugby Stadion gegangen. Leo mit seinem Daddy aber schon. Am Ende gab es dort ein Feuerwerk, welches wir auch gut von Zuhause sehen konnten. Heute war ich mit Helen und Ollie ein wenig im Quarry Garden. Dort war es auch sehr cool und der Garten ist schön angelegt. Das war es erst mal von mir, bis dahin. Cheers Vanessa!

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